Home
Übersetzung
Lektorat
Preisgestaltung
Belize
Kontakt
Impressum
Sitemap
Werbepartner

 

Belize

Belize (bis 1973 Britisch-Honduras) ist ein englischsprachiger, zentralamerikanischer Staat, der im Norden an Mexiko und im Westen an Guatemala grenzt. Die mehrere hundert Kilometer lange Ostküstenlinie des Landes fällt mit der natürlichen Grenze der Karibik zusammen. Einst unter britischer Kolonialherrschaft stehend, erlangte Belize 1981 seine Unabhängigkeit und ist seitdem eine parlamentarische Monarchie. Das Land ist Mitglied der Vereinten Nationen (UNO), des Commonwealth of Nations und des IWF (Internationaler Währungsfonds) sowie der CARICOM (Caribbean Community), OAS (Organization of American States) und AKP (Gruppe der afrikanischen, karibischen und pazifischen Staaten).

Mit rund 300.000 Einwohnern, die sich auf eine Landesfläche von etwa 23.000 Quadratkilometern (einschließlich der zahlreichen kleinen Inseln) verteilen, ist Belize das dünnbesiedelste Land Zentralamerikas. Die größten Städte sind die einstige Hauptstadt Belize City (ca. 61.000 Einwohner), San Ignacio (ca. 17.000 Einwohner), Orange Walk Town (ca.15.000 Einwohner) und die heutige Hauptstadt Belmopan (ca. 14.000 Einwohner). Die belizianische Bevölkerung ist durchschnittlich sehr jung – über 50% ist jünger als 18 Jahre. Zu den größten Bevölkerungsgruppen gehören Kreolen, Maya, Gariganu, Spanier, Ostinder, deutschstämmige Mennoniten, Chinesen, Europäer und Nordamerikaner.

Hinsichtlich seiner Vegetation und Tierwelt ist Belize durch einen außergewöhnlichen Reichtum gekennzeichnet. Das tropische Klima und die regional stark differierenden geologischen Bedingungen im Land schaffen Lebensräume für zahlreiche Tier- und Pflanzenarten. Zur Tierwelt gehören Jaguare, Pumas, Brüllaffen, Tapire, Hirsche und eine große Vielfalt an Vogel-, Reptilien- und Schmetterlingsarten. Neben mehreren Tausend Pflanzenarten (über 200 Orchideenarten) und mehr als 500 verschiedenen Hölzern lassen sich 49 verschiedene Arten von Wäldern klassifizieren. Der größte Teil des Landes (knapp 60%) ist von Wäldern bedeckt. Neben tropischem Regenwald finden sich vereinzelt Kiefersavannen. Reichhaltige Niederschläge lassen zahlreiche Bäche entspringen, die aus den Höhen im Nordwesten den Macal River speisen. Der Macal River und der Mopan River vereinen sich schließlich und bilden die Hauptzuflüsse des Belize River. Während im Norden und in der Mitte des Landes Sumpf- und Lagunenlandschaften vorherrschen, wartet der Süden von Belize bei einer jährlichen Niederschlagsmenge von rund 4320 Millimetern mit ursprünglichem Regenwald auf, in dem eine Fülle von Farnen, Palmen, Lianen und tropischen Harthölzern reichlich gedeiht. Die belizianische Küstenregion ist größtenteils von Mangroven bewachsen.  

Das Barriereriff ist mit rund 300 Kilometern Länge das zweitlängste der Welt und längste auf der nördlichen Halbkugel und erstreckt sich entlang der gesamten Küste. Es bietet Schutz für unzählige Kleinriffe, Sandbänke und die Cayes. Cayes sind Inseln und/oder Mangrovenansammlungen, die zwischen dem Festland und dem Barriereriff, auf den Riffs selbst oder innerhalb der Atolle (ringförmige Korallenriffe) liegen. Die Mangroven-Cayes sind normalerweise nicht von Menschen bewohnt, bieten jedoch ausgezeichnete Lebensräume für Vögel und die Meeresflora und –fauna und ideale Brutplätze für Vögel und Schildkröten. Der Lebenszyklus vieler Vögel, Fische, Schalentiere und Meeresorganismen beginnt im Schutz der Mangroven.

In Belize herrscht ganzjährig tropisches Klima. Die durchschnittliche Lufttemperatur liegt bei 26 Grad Celsius und die Luftfeuchtigkeit im Durchschnitt bei 85%. Die Wassertemperatur der Karibik schwankt je nach Jahreszeit und Region zwischen 23,9 und 28,9 Grad Celsius und beträgt durchschnittlich ca. 27 Grad Celsius. Die Trockenzeit dauert von Februar bis Mai und die Regenzeit von Juni bis August, wobei sich bereits durch den globalen Klimawandel bedingte Verschiebungen hinsichtlich dieser statistischen Durchschnittswerte beobachten lassen.

Umweltschutz in Belize

Trotz der klimatischen Bedrohung ist das komplexe belizianische Küsten-Ökosystem mit seiner einzigartigen Artenvielfalt noch weitgehend intakt und im Hinblick auf Natur- und Artenschutz geht Belize im internationalen Vergleich mit gutem Beispiel voran; fast 50 Prozent der Landesfläche stehen mittlerweile unter Naturschutz. Wichtigste Naturschutzgebiete sind der Blue Hole Nationalpark, der Five Blues Lake Nationalpark, der Guanacaste Nationalpark, der Laughing Bird Caye Nationalpark und das Rio Bravo Naturschutzgebiet. Belize hat die umweltschädigenden Auswirkungen des Massentourismus erkannt und erfolgreich auf das Miteinander von Tourismus und Ökologie gesetzt. Dennoch steht das Land neben den globalen Umweltbedrohungen einer Reihe von lokalen Umweltproblemen gegenüber, wie z.B. dem Fehlen eines funktionierenden Abfallsystems, der massiven Überfischung und der Waldrodung, wodurch viele Tier- und Pflanzenarten bedroht sind.

Belize ist Mitglied folgender Umweltabkommen:

– Artenvielfaltskonvention (Convention on Biological Diversity, CBD)

– Washingtoner Artenschutzabkommen (Convention on International Trade in Endangered Species of Wild Fauna and Flora, CITES)

– Klima-Rahmenkonvention (United Nations Framework Convention on Climate Change, UNFCCC)

– UN-Konvention zur Bekämpfung der Wüstenbildung (United Nations Convention to Combat Desertification, UNCCD)

– Übereinkommen über Feuchtgebiete (Convention on Wetlands)

– Basler Konvention über den grenzüberschreitenden Transport gefährlicher Abfälle (Basel Convention on the Control of Transboundary Movements of Hazardous Wastes and Their Disposal)

– Montrealer Protokoll über Stoffe, die zu einem Abbau der Ozonschicht führen

– Internationales Übereinkommen zur Verhütung der Meeresverschmutzung durch Schiffe (International Convention for the Prevention of Pollution from Ships)

Erfahren Sie mehr über Belize.

 

Tipp: SEO Agentur SEO Marketing Suchmaschinenoptimierung Service





 

|Home| |Übersetzung| |Lektorat| |Preisgestaltung| |Belize| |Kontakt| |Impressum| |Sitemap| |Werbepartner|